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Quellenübersicht unserer Ahnenforschung

Altes Archiv mit Computer

Die Grundlage unserer Ahnenforschung sind verschiedene Quellen wie Eintragungen in Kirchenbuchsregistern, alte Urkunden, Fotografien und mündliche Überlieferungen. In der Datenbank haben wir diese Quellen sorgfältig dokumentiert und archiviert. Um die Quellen, die für unsere Familiengeschichte relevant sind, zu erkunden, klicken Sie auf die obenstehende Schaltffläche, die zur Quellen-Datenbank führt.

Diese Seite soll eine Übersicht über die Quellen und den Zugang zu diesen darstellen. Sie dient auch uns als strukturierte Zusammenfassung für die weiteren Suchen.

Kirchenbucheintragungen

Die Verpflichtung zur Führung  von Kirchenbüchern wurde 1563 vom Konzil von Trient eingeführt.  Erst ab dem Zeitpunkt, an dem viele davon online gestellt wurde  konnten wir von zuhause aus Zugang zu diesen kostbaren Urkunden erhalten und unsere Familiengeschichte genauer erforschen. 

Onlinearchive

Das Internet bietet Zugang zu zahlreichen Archiven, die Kirchenbücher online zur Verfügung stellen. Es gibt zum Beispiel die Portale

Matricula und

Archion.

Die von uns genutzten Onlinearchive sind hier nach Regionen aufgelistet:

Regionale Onlinearchive

Tschechien

Das Staatliche Gebietsarchiv in Königgrätz (Hradec Králové)
Nordost- und Ostböhmen, Regionen Königgrätz und Pardubitz  (mit Deutschbrod)
Das Staatliche Gebietsarchiv in Leitmeritz (Litoměřice)
Nordböhmen, Regionen Aussig (für uns am Wichtigsten) und Reichenberg
Das Staatliche Gebietsarchiv in Pilsen (Plzeň)
Westböhmen, Regionen Pilsen und Karlsbad
Das Staatliche Gebietsarchiv in Prag
Region Mittelböhmen
Das Staatliche Gebietsarchiv in Wittingau (Třeboň)
Region Südböhmen und Bezirk Pilgram (Pelhřimov)
Region Südmähren – mit Einschluss des  ehemaligen Bezirkes Pilgram (Pelhřimov) 
Das Staatliche Gebietsarchiv in Zamrsk (Zámrsk)
Regionen Königgrätz und  Pardubitz (Nordosten und Osten Böhmens – mit Einschluss des ehemaligen Bezirkes Deutsch-Brod ( Havlíčkův Brod)

Österreich

Tirol:

Matricula Online Tirol

Matriken Tirol Online

Salzburg:

Matricula Online Salzburg

Oberösterreich:

Matricula Online Oberösterreich

Steiermark:

Matricula Online Graz-Seckau

Südtirol:

 

Sachsen:

Eine Geografische Auflistung der Kirchenbücher und wo man sie finden kann sieht man hier auf Google Maps.

Die evangelischen Kirchenbücher sind in folgendem Archiv in Dresden verwahrt:

Landeskirchliches Archiv Dresden

Die wenigen bisher verfilmten Kirchenbücher der sächsischen Landeskirche werden auch im

Kirchenbuchportal Archion präsentiert.

Sonstige Archive und alte Landkarten

Herrschaftsarchive

Neben den Kirchenbucheinträgen haben wir auch Herrschaftsarchive genutzt, die Zugang zu älteren Urkunden bieten und Einblicke in Zeiten ermöglichen, in denen es noch keine Kirchenbucheinträge gab. Ein umfassender Überblick darüber  und andere  nicht kirchenbüchlichen Quellen findet sich auf der Seite von familia Austria.

Monasterium

Ein kollaboratives Online-Archiv, das sowohl Archivbestände als auch Urkundensammlungen zu Forschungszwecken enthält . Es ermöglicht zeit- und raumunabhängige Forschung und bietet freien Zugang zu digitalen Kopien von mehr als 500.000 mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden aus über 60 Institutionen in 10 europäischen Ländern.

Topothek

Eine Plattform, auf der historisches Material in Form von Fotos, Videos und Dokumenten durch private Interessierte digitalisiert und zugänglich gemacht wird. Sie ist ein kollaboratives Online-Archiv, das in lokalen Einheiten betrieben wird und dessen Schwerpunkt auf der Sicherung und Sichtbarmachung von privatem historischem Material liegt.

Toledot.org

Eine Seite, auf der Zugang zu jüdischen Quellen in Böhmen und Niederösterreich geboten wird. In diesem Zusammenhang ist auch das

Verzeichnis über die jüdische Bevölkerung in Böhmen

zu nennen. Es umfasst die Zeit von 1723-1811.

 

Für Tschechien kommen noch folgende Archive zur Ahnensuche infrage: 

Nationales Archiv der Tschechischen Republik

Hier können online eine Reihe interessanter Informationen abgefragt werden. Es finden sich z.B. Meldedaten für Prag, Aufzeichnungen von jüdischen Gemeinden, Bücher über jüdische Familien, Informationen über Landbesitz und – weniger für uns interessant – politische Prozesse aus den 1950er Jahren.

Projekt Porta Fontium

Das Porta Fontium Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Gebietsarchiv in Pilsen und der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns in München. Es werden n alte Dokumente, die sowohl Tschechien als auch Deutschland betreffen, digitalisiert und gezeigt.

Verschiedene Seiten stellen historische Landkarten online. Das ist an  sich schon reizvoll, bietet aber bei unseren böhmischen Vorfahren auch den Vorteil, dass dort die alten deutschen Ortsnamen aufscheinen. Man kann die Karten auch überblenden und sieht so die heutigen Namen und was sich sonst im Laufe der Jahrhunderte änderte.

mapy

Maps Arcanum

Doris

Genealogische Datenbanken

Kommerzielle Anbieter:

Wir haben den Eindruck, dass diese vor allem bestrebt sind, ihre Datenmenge zu vergrößern und die Prüfung deren Qualität zu vernachlässigen. 

MyHeritage

Das ist eine kommerzielle israelische Datenbank, in der viele Datensätze enthalten sind. Leider ist es hier so, dass die einzelnen Nutzer Daten ungeprüft übernehmen und sich diese dann verbreiten, obwohl sie nicht immer stimmen.  Wenn also bei bei unseren Daten über manche Personen nur MyHeritage oder andere Datenbanken als Quelle genannt sind, wären die Daten unbedingt noch zu prüfen.

Ancestry.de

Ebenfalls eine kommerzielle Datenbank, für die die gleichen Vorbehalte gelten. Die Daten hier scheinen aber etwas seriöser zu sein.

Nicht kommerziell:

FamilySearch

FamilySearch ist eine öffentliche genealogische Datenbank und wird von den Mormonen betrieben. Sie enthält mehrere Milliarden Datensätze. Einen wichtigen Bestandteil machen verfilmte Kirchenbücher aus.

Nach der mormonischen Theologie können auch bereits Verstorbene Zugang zum Ewigen Leben oder einem der anderen Reiche der Herrlichkeit erhalten, indem durch Stellvertreter eine Totentaufe in einem Tempel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage vorgenommen wird. Die Totentaufe erfolgt bei den Mormonen im Familienverbund, deshalb ist die Abstammung von entscheidender Bedeutung. Daraus ergibt sich die Relevanz der genealogischen Forschung für die Mormonen.

GenTeam 

Die Seite ist kostenfrei, man muss sich aber registrieren. Sie enthält  Datenbanken von Historikern und Ahnenforschern betreffend Österreich, Bayern, Slowakei, Slowenien und Tschechien, Verlustlisten Österreich-Ungarn 1. Weltkrieg, Ortsverzeichnis für Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Südtirol (heute Italien).

GedBas

Gemeinnützig und kostenfrei. Wird vom Verein für Computergenealogie (CompGen) e. V betrieben. Enthält viele Personendaten und veröffentlicht auch Ortsfamilienbücher. Damit haben wir  gute Erfahrungen gemacht. Die Seite bietet vielfältige Suchmöglichkeiten.

Vereine und Ortsfamilienbücher

Vereine wie familia Austria und Ressourcen wie Ortsfamilienbücher haben uns ebenfalls bei unserer Forschung unterstützt.

Ortsfamilienbücher enthalten die genealogischen Daten und Ereignisse aller früheren Familien und Personen aus einem bestimmten Ort, die dort gelebt haben; sei es nur für wenige Jahre oder einige Jahrzehnte. 

Sie sind ein guter Anhaltspunkt, leider aber nicht immer fehlerfrei.

Auf dieser CompGen Seite ist ein Verzeichnis von Ortsfamilienbüchern.

Auch genealogie netz hat eine online Datenbank über Ortsfamilienbücher.

Konkret fand ich für Böhmen folgende Ortsfamilienbücher, die für unsere Vorfahrensuche interessant sind. Auch wir haben dort Daten zur Verfügung gestellt.

Alte Zeitungen und alte Bücher

Aus alten Zeitungen und Büchern erfährt man viel Interessantes, auch über die eigenen Vorfahren. Vor Zeiten des Datenschutzes wurdenauch bei uns heute belanglos erscheinenden Meldungen die beteiligten Personen mit Namen genannt. Einiges was wir da erfuhren, haben wir in einem eigenen Beitrag hier veröffentlicht.

ANNO:

ANNO (AustriaNNewspaper Online) ist der virtuelle Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek. In ANNO kann in historischen österreichischen Zeitungen und Zeitschriften online geblättert, gelesen und gesucht werden.

Tipp:  Suchen Sie nach zwei Begriffen, die im Text nicht unbedingt direkt nebeneinander stehen, dann nutzen Sie die Abstandsuche.
Zum Beispiel: „Pilz Förster“~4 Verbinden Sie Begriffe zu einer Abstandssuche, so werden diese Begriffe im angegebenen Abstand – in diesem Fall vier Wörter – zueinander gefunden, unabhängig von der Reihenfolge.

Teßmann digital:

Südtiroler Landesbibliothek

Kramerius

Die online Seite der Nationalbibliothek der Tschechischen Republik hat viele alte Zeitungen, aber auch Bücher in deutscher Sprache.

Private Quellen:

Das sind die wirklich interessanten Quellen. Leider sind nur sehr wenige vorhanden, die aber gerade deswegen besonders wertvoll sind. Dazu zählen neben mündlicher Überlieferung einige alte Fotos vor allem Schriftstücke, die unser Vater in einer alten Blechschatulle aufbewahrte, wie einige Briefe, Zeugnisse und Berichte. Auch das Tagebuch, das unser Opa mütterlicherseits über die Zeit seiner Kriegsgefangenschaft nach dem ersten Weltkrieg verfasste, ist hochinteressant.

Der heraldisch rechte Teil ist das Wappen der Familie Aldobrandini, der heraldisch linke Teil zeigt das Wappen der Familie de La Rochefoucauld

Dieses Wappen ist auf der Blechschatulle unseres Vaters angebracht. Heraldische Ansicht ist die Sicht vom Wappenträger aus.