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Einführung

In diesem Beitrag möchte ich über persönliche Überlegungen schreiben, die ich angestellt habe, um meine umfangreiche Arbeit und die vielen gesammelten Daten zu sichern. Nach einigen Überlegungen tendiere ich nun dazu, diese Informationen in Form eines gedruckten Buches zu bewahren.

Die Website als erste Lösung

Unser Ziel war es ursprünglich, dass jeder, der daran interessiert ist, die Daten ansehen kann – hoffentlich übersichtlich präsentiert. Dafür errichteten wir diese Seite. Jedoch sind wir Geschwister schon in einem hohen Alter und das Internet ist ein flüchtiges Medium. Die Vorstellung, dass diese Website eines Tages offline gehen könnte, ist sehr real. Es gibt keine zufriedenstellenden Möglichkeiten, sie künftig  jemandem anderen zur Betreuung zu übergeben.

Die Alternative: Ein gedrucktes Buch

Angesichts dieser Realität erwägt der Verfasser, ein Buch mit den gesammelten Daten zu erstellen. Der Verein Familia Austria hat bereits Interesse an diesen Daten gezeigt. Andererseits hörte ich die Meinung, diese Art der Datenarchivierung sei – allein schon aus Platzgründen – beim Aussterben. Manche Vereine würden gedruckte Bücher gar nicht mehr annehmen.

Bislang hielt mich der Gedanke ab, dass ich vielleicht nicht genug Geschichten und Anekdoten aus unseren Familien bieten könnte, um ein ganzes Buch zu füllen. Dieses Dilemma besteht noch, obwohl ich inzwischen einige erzählenswerte Dinge gefunden habe.

Der Prozess des Buchschreibens

Trotz der gemischten Meinungen und der bestehenden Bedenken arbeite ich im Moment an einem Buch. Die Arbeit an der Website hat mir einige Ideen dafür gegeben. Es ist möglich, die Daten direkt aus der Stammbaumsoftware zu extrahieren, aber sie müssen durch erklärende Textbeiträge ergänzt und aufgelockert werden.

Für jemanden, der noch nie ein Buch geschrieben hat, ist das eine gewaltige Aufgabe. Zudem gibt es inhaltlich  immer noch viele offene Fragen und notwendige Überprüfungen, die ich vermutlich nicht mehr abschließen werde. Es ist ein ständiger Balanceakt, zwischen der Darstellung von ungesicherten Daten und erwiesenen Fakten.

Ich fühle auch eine große Verantwortung.  Was geschrieben steht, sollte wahr sein, aber ich kann nicht garantieren, dass meine Arbeit fehlerfrei ist. Ich betrachte mich, wie schon an anderen Stellen ausgeführt, ja mehr als einen Sucher und Sammler, der mit großer Leidenschaft und erheblichem Zeitaufwand Informationen zusammengetragen und bewertet hat.

Es ist ein weiterer Lernprozess, der sowohl zeitaufwendig als auch anstrengend ist. Aber ich bin entschlossen, diesen Weg zu gehen, in der Hoffnung, dass meine jahrelange Arbeit und das Andenken an unsere Vorfahren nicht verloren geht.